Einfaches Rezept für hausgemachte Pfannkuchen mit Kefir und kochendem Wasser

Dünne, zarte und leicht elastische Pfannkuchen gelingen besonders gut, wenn der Teig mit Kefir und kochendem Wasser zubereitet wird. Diese einfache Methode sorgt dafür, dass die Pfannkuchen schön weich werden, sich leicht wenden lassen und beim Backen nicht reißen.

Das Rezept eignet sich sowohl für süße als auch für herzhafte Füllungen. Die Zutaten sind einfach und meistens bereits in der Küche vorhanden.

Zutaten für Kefir-Pfannkuchen

Für etwa 12–15 dünne Pfannkuchen benötigen Sie:

  • 500 ml Kefir
  • 250 ml kochendes Wasser
  • 2 Eier
  • 200–220 g Weizenmehl
  • 1–2 EL Zucker
  • ½ TL Salz
  • ½ TL Natron
  • 2 EL Pflanzenöl
  • etwas Öl zum Ausbacken

Wer die Pfannkuchen ausschließlich für eine herzhafte Füllung zubereiten möchte, kann die Zuckermenge reduzieren.

So bereiten Sie den Teig zu

Zuerst die Eier in eine große Schüssel geben und mit Zucker und Salz verrühren. Anschließend den Kefir hinzufügen und alles gut vermischen.

Das Mehl am besten portionsweise durch ein Sieb dazugeben. Dabei ständig rühren, damit keine Klümpchen entstehen. Der Teig sollte zunächst etwas dickflüssiger sein.

Nun kommt der wichtigste Schritt: kochendes Wasser langsam und unter ständigem Rühren in den Teig gießen. Dadurch wird der Teig dünnflüssiger und bekommt eine angenehme, geschmeidige Konsistenz.

Das Natron hinzufügen und alles noch einmal gründlich verrühren. Zum Schluss das Pflanzenöl unterheben.

Der fertige Teig sollte ungefähr die Konsistenz von flüssiger Sahne haben. Ist er zu dick, kann noch ein wenig heißes Wasser hinzugegeben werden.

Pfannkuchen richtig ausbacken

Eine beschichtete oder gut eingebrannte Pfanne erhitzen und bei Bedarf ganz leicht mit Öl einfetten.

Eine kleine Kelle Teig in die Mitte der heißen Pfanne geben und die Pfanne sofort schwenken, sodass sich der Teig möglichst dünn verteilt.

Den Pfannkuchen bei mittlerer Hitze backen, bis die Oberfläche nicht mehr flüssig ist und die Unterseite leicht goldbraun wird. Danach vorsichtig wenden und die zweite Seite kurz fertig backen.

So den gesamten Teig verarbeiten. Zwischen den Pfannkuchen muss die Pfanne meistens nicht jedes Mal erneut eingefettet werden, da bereits Öl im Teig enthalten ist.

Warum Kefir und kochendes Wasser so gut funktionieren

Kefir macht den Teig besonders zart und verleiht den Pfannkuchen einen leicht säuerlichen Geschmack. Das kochende Wasser wiederum macht den Teig dünner und sorgt für eine elastische Struktur.

Dadurch entstehen dünne Kefir-Pfannkuchen, die sich gut rollen, falten und füllen lassen. Gleichzeitig bleiben sie nach dem Backen angenehm weich.

Welche Füllungen passen zu den Pfannkuchen?

Diese hausgemachten Pfannkuchen können sowohl süß als auch herzhaft serviert werden.

Für eine süße Variante eignen sich beispielsweise:

  • Quark mit Zucker und Vanille;
  • Marmelade oder Konfitüre;
  • Honig;
  • frische Beeren;
  • Bananen und Schokolade;
  • Äpfel mit Zimt;
  • gezuckerte Kondensmilch.

Für eine herzhafte Variante passen:

  • Hackfleisch mit Zwiebeln;
  • Hähnchen und Käse;
  • Pilze mit Zwiebeln;
  • Schinken und Käse;
  • Kartoffeln mit gebratenen Zwiebeln;
  • Frischkäse mit Kräutern.

Tipps für besonders dünne und zarte Pfannkuchen

Damit die Pfannkuchen gelingen, sollten einige einfache Regeln beachtet werden.

Das Mehl sieben: Dadurch wird der Teig gleichmäßiger und Klümpchen lassen sich vermeiden.

Kochendes Wasser langsam hinzufügen: Es sollte nicht auf einmal in die Schüssel gegossen werden. Währenddessen den Teig ständig mit einem Schneebesen verrühren.

Die Pfanne richtig erhitzen: Ist sie zu kalt, verteilt sich der Teig schlechter und die Pfannkuchen können kleben.

Nicht zu viel Teig verwenden: Für dünne Pfannkuchen reicht eine kleine Kelle. Die Pfanne direkt nach dem Eingießen drehen.

Den Teig kurz ruhen lassen: 10–15 Minuten Ruhezeit können helfen, dass sich das Mehl vollständig mit der Flüssigkeit verbindet.

Was tun, wenn die Pfannkuchen reißen?

Wenn die Pfannkuchen beim Wenden reißen, kann der Teig zu dünn oder die Pfanne noch nicht heiß genug sein. In diesem Fall zunächst einen kleinen Pfannkuchen als Test backen.

Ist der Teig sehr flüssig, kann ein bis zwei Esslöffel Mehl ergänzt werden. Danach den Teig gründlich verrühren und erneut testen.

Wenn die Pfannkuchen an der Pfanne kleben, kann etwas Öl in den Teig gegeben oder die Pfanne vor dem ersten Pfannkuchen leicht eingefettet werden.

Wie bewahrt man fertige Pfannkuchen auf?

Die fertigen Pfannkuchen können auf einem Teller übereinandergestapelt und mit einem Teller oder Deckel abgedeckt werden. So trocknen sie nicht so schnell aus.

Im Kühlschrank lassen sie sich in einem gut verschlossenen Behälter in der Regel einige Tage aufbewahren. Vor dem Servieren können sie kurz in der Pfanne oder Mikrowelle erwärmt werden.

Fazit

Pfannkuchen mit Kefir und kochendem Wasser sind eine einfache Möglichkeit, dünne, weiche und elastische Pfannkuchen zu Hause zuzubereiten. Der Teig ist schnell angerührt, benötigt keine komplizierten Zutaten und lässt sich sowohl für süße als auch für herzhafte Füllungen verwenden.

Wer ein unkompliziertes Rezept für hausgemachte Pfannkuchen sucht, sollte diese Variante unbedingt ausprobieren. Besonders praktisch ist, dass sich die Konsistenz des Teigs leicht anpassen lässt und die fertigen Pfannkuchen wunderbar zum Füllen und Rollen geeignet sind.

Der Text wurde vom Redaktionsteam mithilfe von KI-Tools aufbereitet. Alle Informationen wurden vor der Veröffentlichung geprüft und redigiert.

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