So gelingen knusprige Arancini mit Reis und Pilzen

Goldbraun, außen herrlich knusprig und innen weich, aromatisch und cremig – Arancini mit Reis und Pilzen sind eine wunderbare italienische Spezialität, die sich perfekt als Vorspeise, Snack oder kleines Hauptgericht eignet.

Die gefüllten Reisbällchen stammen ursprünglich aus Sizilien. Klassische Arancini werden häufig mit Fleischsauce, Käse oder Erbsen gefüllt. Die Variante mit Pilzen ist jedoch besonders aromatisch und lässt sich ganz einfach zu Hause zubereiten.

Welcher Reis eignet sich für Arancini?

Damit die Reisbällchen beim Formen nicht auseinanderfallen, sollte der Reis ausreichend Stärke enthalten. Besonders gut eignen sich Rundkornreis oder Risottoreis, zum Beispiel Arborio.

Der gekochte Reis sollte nicht zu locker und trocken sein. Für Arancini ist eine leicht klebrige Konsistenz ideal. Wichtig ist außerdem, den Reis nach dem Kochen vollständig abkühlen zu lassen.

Wer möchte, kann den Reis bereits am Vortag kochen. Kalter Reis lässt sich besonders gut formen und verhindert, dass die Arancini beim Panieren auseinanderbrechen.

Die Pilzfüllung macht den Unterschied

Für die Füllung können Champignons oder andere aromatische Speisepilze verwendet werden. Die Pilze werden klein geschnitten und zusammen mit etwas Zwiebel und Knoblauch angebraten.

Entscheidend ist, dass möglichst viel Flüssigkeit aus den Pilzen verdampft. Eine zu feuchte Füllung kann dazu führen, dass die Reisbällchen instabil werden und sich beim Frittieren öffnen.

Nach dem Braten sollte die Pilzfüllung etwas abkühlen. Besonders lecker wird sie mit etwas Petersilie, schwarzem Pfeffer und geriebenem Parmesan oder einem kleinen Stück Mozzarella in der Mitte.

So formt man die Arancini

Eine Portion kalten Reis wird in die Handfläche gegeben und leicht flach gedrückt. In die Mitte kommt etwas Pilzfüllung. Anschließend wird der Reis vorsichtig darum geschlossen und zu einer Kugel oder, je nach gewünschter Form, zu einem leicht ovalen Bällchen geformt.

Die Oberfläche sollte möglichst glatt und geschlossen sein. Kleine Risse können sich beim Frittieren vergrößern und dazu führen, dass die Füllung herausläuft.

Das Geheimnis der besonders knusprigen Kruste

Für die typische goldbraune Kruste werden die Reisbällchen zunächst durch verquirltes Ei gezogen und anschließend gründlich in Paniermehl gewendet.

Für extra viel Knusprigkeit kann grobes Paniermehl verwendet werden. Wichtig ist, dass die gesamte Oberfläche gleichmäßig bedeckt ist.

Das Öl sollte ausreichend heiß sein, bevor die Arancini hineingegeben werden. Ist das Öl zu kalt, saugt sich die Panade mit Fett voll und wird nicht knusprig. Ist es dagegen zu heiß, kann die Kruste bereits dunkel werden, während das Innere noch nicht richtig erwärmt ist.

Arancini richtig ausbacken

Die Reisbällchen sollten portionsweise frittiert werden, damit die Temperatur des Öls nicht zu stark abfällt. Während des Frittierens werden sie vorsichtig gewendet, bis sie rundum goldbraun sind.

Anschließend lässt man sie kurz auf Küchenpapier abtropfen.

Am besten schmecken die Arancini frisch und noch warm. Dann ist die Panade besonders knusprig und die Pilzfüllung angenehm aromatisch.

Kann man Arancini auch im Ofen zubereiten?

Ja, die Reisbällchen können auch im Backofen zubereitet werden. Dafür werden die panierten Arancini leicht mit Öl bestrichen und bei hoher Temperatur gebacken, bis die Oberfläche goldbraun und knusprig ist.

Allerdings erreicht die klassische Zubereitung in heißem Öl normalerweise eine besonders gleichmäßige und krosse Kruste.

Auch eine Heißluftfritteuse ist eine praktische Alternative. Dabei sollte man darauf achten, dass die Arancini nicht zu eng nebeneinanderliegen, damit die heiße Luft gut zirkulieren kann.

Ein einfaches Rezept für die ganze Familie

Für etwa 8–10 Arancini benötigt man:

  • 300 g gekochten Rundkorn- oder Risottoreis
  • 200 g Champignons
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50 g geriebenen Parmesan
  • 100 g Mozzarella
  • 1 Ei
  • Paniermehl
  • etwas Öl zum Braten
  • Salz und Pfeffer
  • Petersilie nach Geschmack

Zuerst die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken und in etwas Öl anbraten. Die klein geschnittenen Pilze dazugeben und so lange braten, bis die Flüssigkeit weitgehend verdampft ist. Mit Salz, Pfeffer und Petersilie abschmecken.

Den abgekühlten Reis mit Parmesan vermischen. Eine Portion Reis in die Hand nehmen, etwas Pilzfüllung und ein kleines Stück Mozzarella in die Mitte geben und sorgfältig verschließen.

Die geformten Reisbällchen zuerst in verquirltem Ei und anschließend in Paniermehl wenden. Danach in heißem Öl goldbraun ausbacken oder im Ofen beziehungsweise in der Heißluftfritteuse zubereiten.

Warum die Arancini manchmal auseinanderfallen

Wenn die Reisbällchen beim Frittieren zerbrechen, liegt es meistens daran, dass der Reis zu trocken war, die Füllung zu feucht ist oder die Oberfläche nicht vollständig geschlossen wurde.

Auch warm geformter Reis kann problematisch sein. Kalter, stärkehaltiger Reis lässt sich wesentlich leichter zu stabilen Bällchen formen.

Ein weiterer Trick: Die fertig geformten Arancini vor dem Frittieren etwa 20–30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Dadurch wird die Masse fester und die Panade haftet besser.

Der Text wurde vom Redaktionsteam mithilfe von KI-Tools aufbereitet. Alle Informationen wurden vor der Veröffentlichung geprüft und redigiert.

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