Verwenden Sie ihn für fast alle Pflanzen im Garten! Bereiten Sie jetzt noch natürlichen Löwenzahn-Dünger zu

Löwenzahn wird von vielen Gartenbesitzern als lästiges Unkraut angesehen. Dabei steckt in dieser Pflanze ein enormes Potenzial. Aus den Blättern und Stängeln lässt sich ein natürlicher Pflanzenjauche-Dünger herstellen, der zahlreiche Nährstoffe enthält und viele Gartenpflanzen während der Wachstumsphase unterstützen kann. Solange noch ausreichend Löwenzahn wächst, lohnt es sich, diesen kostenlosen Gartenschatz zu nutzen.

Warum eignet sich Löwenzahn als Dünger?

Löwenzahn enthält unter anderem:

  • Kalium,
  • Calcium,
  • Magnesium,
  • Eisen,
  • verschiedene Spurenelemente.

Während der Gärung gehen viele dieser Stoffe in die Flüssigkeit über, die anschließend verdünnt als Dünger verwendet werden kann.

Für welche Pflanzen eignet sich Löwenzahnjauche?

Der Dünger kann unter anderem verwendet werden für:

  • Tomaten,
  • Gurken,
  • Paprika,
  • Zucchini,
  • Kürbis,
  • Bohnen,
  • Erbsen,
  • Erdbeeren,
  • Blumen,
  • viele Zierpflanzen.

Bei Jungpflanzen sollte die Lösung stets ausreichend verdünnt werden.

So bereiten Sie Löwenzahn-Dünger zu

Zutaten

  • etwa 1 kg frische Löwenzahnblätter und Stängel
  • 10 Liter Wasser
  • ein Kunststoff- oder Holzgefäß

Die Pflanzen grob zerkleinern und mit Wasser übergießen.

Den Behälter locker abdecken und an einen schattigen Platz stellen.

Wie lange muss der Dünger gären?

Die Gärung dauert – je nach Temperatur – etwa 10 bis 14 Tage.

Die Mischung sollte täglich umgerührt werden.

Sobald sich kaum noch Blasen bilden, ist die Pflanzenjauche gebrauchsfertig.

Anwendung

Vor dem Gießen wird die Jauche verdünnt.

Empfohlenes Mischungsverhältnis:

  • 1 Teil Löwenzahnjauche
  • 10 Teile Wasser

Anschließend direkt im Wurzelbereich ausbringen.

Eine Anwendung alle 2 bis 3 Wochen reicht in der Regel aus.

Vorteile des natürlichen Düngers

Löwenzahnjauche kann:

  • das Pflanzenwachstum unterstützen,
  • Kalium für die Fruchtbildung liefern,
  • die allgemeine Vitalität fördern,
  • den Gartenabfall sinnvoll verwerten.

Sie ersetzt jedoch keine ausgewogene Düngung, wenn deutliche Nährstoffmängel im Boden bestehen.

Worauf sollte man achten?

Verwenden Sie ausschließlich:

  • gesunde Pflanzen,
  • Löwenzahn von Flächen ohne Pestizidbelastung,
  • keine bereits stark verschimmelten Pflanzenteile.

Außerdem sollte die Jauche niemals unverdünnt verwendet werden.

Häufige Fehler

Vermeiden Sie:

  • eine zu hohe Konzentration,
  • das Düngen bei großer Mittagshitze,
  • das Ausbringen auf trockenen Boden.

Am besten wird nach dem normalen Gießen oder nach einem Regen gedüngt.

Fazit

Löwenzahn ist weit mehr als nur ein Unkraut. Aus ihm lässt sich mit wenig Aufwand ein natürlicher Pflanzendünger herstellen, der viele Gartenpflanzen während der Wachstumsphase mit wichtigen Nährstoffen versorgen kann. Richtig verdünnt und maßvoll angewendet ist Löwenzahnjauche eine nachhaltige und kostengünstige Ergänzung für den naturnahen Garten.

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